Grundlagen der Kräuterteeanwendung bei Kindern

Stillkinder erhalten in der Regel durch die Gabe von Muttermilch ausreichend Flüssigkeit, aber trotzdem gibt es Anlässe, die die Darreichung ungesüßter Kräutertees notwendig machen. Wichtig ist es für alle Fälle die richtigen Kräuter zu kennen, die dafür sorgen, dass der Säugling sich trotz Blähungen oder nahenden Infekten wieder wohl fühlt. Bei Kindern, die den vierten Lebensmonat vollendet haben, ist auch die Gabe von Früchtetee kein Problem – diese Teesorten schmecken gut und liefern zusätzlich viele Vitamine. In jedem Fall aber gibt es unterschiedliche Teesorten für verschiedenste Anlässe, deren Zubereitung immer mit sprudelnd kochendem Wasser erfolgen sollte, damit sie für die Kinder gut verträglich sind.

Kräutertees gibt es viele – welche eignen sich für Säuglinge
Teesorten wie Anis, Kamillenblüten, Kümmel, Fenchel oder Pfefferminzblätter beruhigen das Verdauungssystem kleiner Kinder oder Säuglinge und finden in diesem Bereich schon seit Jahrhunderten ihre Anwendungsgebiete. Herausragend scheint hier der Fencheltee zu sein, denn fast alle Kinder mögen den Geschmack. Er hat eine schleimlösende Wirkung bei Erkältungsinfekten und wirkt beruhigend auf den kindlichen Magen-Darmtrakt und das gesamte Verdauungssystem. Wird ein Kind häufig von kolikartigen Blähungen geplagt, kann die Gabe von Fencheltee Abhilfe schaffen. Unser Kinderkräutertee Fenchel ist hier eine gute Wahl.

Tees regen den Milchfluss an
In der Stillzeit ist es erforderlich, dass stillende Mütter ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Ob die anderen Eigenschaften der genossenen Teesorten auch durch die Muttermilch auf das Kind übertragen werden, ist unbewiesen. Die erhöhte Aufnahme von Flüssigkeit regt jedoch den Milchfluss der Stillenden an. Pfefferminztee oder Salbeiblättertee gehören jedoch während der Stillzeit nicht in die Teetasse, denn sie verringern nachweislich die Milchproduktion. Probieren Sie die guten Eigenschaften unserer Stilltee-Mischung mit Brennessel, Melisse, Kümmel, Anis, Fenchel und Verbene.

Geschmackliche Abwechslung ab dem 5. Lebensmonat
Früchtetees bieten Babys schon ab fünf Monaten eine geschmackliche Abwechslung mit positiven Eigenschaften. Die Wahl besteht hier in Sorten wie Malventee oder Hagebuttentee aber auch Tees aus Orangen – oder Apfelschalen können gereicht werden. Nur Kinder, die schnell wund werden, sollte man mit Früchtetees sparsam konfrontieren. Außerdem sollte man lieber auf naturbelassene Teesorten anstelle von Instanttees zurückgreifen, da Letztere oft zusätzlich gesüßt sind und schnell das kindliche Gebiss angreifen können.
Auch Teemischungen sollten zu dieser Zeit nicht gegeben werden, weil dadurch Unverträglichkeiten einzelner Inhaltstoffe schlecht festgestellt werden können. Für größere Kinder eignet sich aber besonders unser Kinderfrüchtetee Bio mit einer gesunden Mischung aus Hagebutte, Apfel, Hibiskus, Erdbeerstückchen und Orangenöl.

Kinder benötigen viel Flüssigkeit
(siehe auch Artikel “Kinder und Flüssigkeitshaushalt“)
Mit der Gabe von fester Nahrung beginnt für das Kind eine wichtige Ernährungsumstellung, die mit einem größeren Flüssigkeitsbedarf einhergeht. Mindestens 400 ml an einfachen Flüssigkeiten müssen zu denen hinzukommen, die bereits zur Zubereitung der Nahrung benötigt werden oder darin enthalten sind. Ab jetzt dienen Tees vor allem auch dazu den kindlichen Durst zu stillen, damit der Flüssigkeitshaushalt ausgeglichen ist.
Um unterschiedlichen Vorlieben Rechnung zu tragen kann das Angebot reinen Trinkwassers durch die Gabe von Kräuter – oder Früchtetee ergänzt werden.

Was der Tee dem kindlichen Körper liefert
Mit der Gabe von Kräutertee erhält das Kind wichtige Mineralstoffe und bei vielen Früchtetees zusätzliche Vitamine, die den kindlichen Organismus stärken und seine Entwicklung unterstützen. Alle Teesorten sollten jedoch immer ungesüßt angeboten werden. Lediglich bei Durchfallerkrankungen sollten Kinder gesüßte Getränke zu sich nehmen, weil diese den Durst weiter anregen und dadurch ein zu großer Flüssigkeitsverlust eingeschränkt werden kann. Am besten werden dem Kind Getränke so früh wie möglich in einem Becher gereicht, denn auch bei ungesüßten Getränken leiden die Zähne unter einer Dauerbenutzung der Nuckelflasche. Besonders beliebt ist bei älteren Kindern übrigens unser Bärchen Früchtetee

Die richtige Zubereitung ist das A und O
Da es sich bei Tees um reine Naturprodukte handelt können sie trotz sorgfältiger und schonender Zubereitung Keime enthalten sein. Weil das Immunsystem der Kleinen noch nicht voll ausgereift und entwickelt ist, sollte der Tee immer mit siedendem Wasser aufgegossen werden um etwaige Keime zu vernichten. Das Aufwärmen des Wassers in der Mikrowelle reicht hier keinesfalls aus.
Um die guten Inhaltsstoffe des Tees auszuspülen, sollten alle Teesorten mindestens fünf Minuten ziehen und dann auf Trinktemperatur abgekühlt werden. Schon am Morgen vorbereitete Teegetränke sind dazu geeignet, dem Kind den ganzen Tag zur Verfügung zu stehen. Und mit dem Bio Geburtstagstee machen sie schon kleinen Geburtstagskindern durch die Inhaltsstoffe Katzenminze, Lindenblüten, Holunderblüten, Himbeerblätter, Ananas-Salbei, Zitronenverbene, Sonnenblumenblütenblätter, Kornblumen eine geschmackliche Freude.

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