Rosmarin – vielseitig, gesund und lecker
Rosmarin hat aufgrund seiner großen Vielseitigkeit bereits seit Jahren eine starke Symbolkraft. Das in erster Linie in Südeuropa und Nordafrika beheimatete Strauchgewächs wird vor allem als Gewürz bei der Zubereitung von Fleischspeisen oder auch als belebende Zutat bei Kräutertee und Früchtetees genutzt. Rosmarin regt nachweislich den Kreislauf und die Gehirntätigkeit an, steigert zudem das Konzentrations- und Erinnerungsvermögen. Aufgrund dieser Wirkungen kommt Rosmarin auch als Zusatz eines vitalisierenden Schaumbades zum Einsatz.
Wild blühender Rosmarin
Fotograf: Sarah Bormann, veröffentlicht unter der GNU Free Documentation License.
Ganz nebenbei wird durch einen Kräutertee mit Rosmarin auch das gesamte Immunsystem gekräftigt. Dabei kann man lose Rosmarinblätter mit heißem Wasser übergießen und erhält einen wohlschmeckenden und vor allem wirksamen Tee. Auch aus vielen mediterranen Heilkräutertee-Mischungen ist der Rosmarin nicht mehr wegzudenken. Im Gingko Konzentrationstee Bio bildet Rosmarin eine Mischung mit Gingko, Grünem Tee und heimischen Kräutern. Der Wechseljahre-Tee ist eine harmonisierende Kräuterteemischung aus Brennessel, Kamille, Frauenmantelkraut, Rosmarin, Wermutkraut und Süßholzwurzel. Die auf die Wechseljahre abgestimmten Kräuter bringen den Körper wieder ins Gleichgewicht.
Rosmarin benötigt mildes Klima:
Der intensiv duftende Rosmarin, dessen aus dem Lateinischen stammende Name „Meertau“ bedeutet, enthält unter anderem ätherische Öle, Flavonoide, Glycolsäure, Bitterstoffe, Saponine und Harz. Seine Wirkungen entfaltet der Rosmarin, der in keiner modernen Küche fehlen darf, sowohl frisch als auch getrocknet. Rosmarin benötigt in der Wachstumsphase viel Wärme und gedeiht am besten auf trockenem Boden und in mildem Klima. In seiner südeuropäischen und nordafrikanischen Heimat wird der Rosmarinstrauch in freier Natur bis zu zwei Meter hoch.
Die Geschichte des Rosmarin:
Die vielseitige Bedeutung des Rosmarins ist bereits seit langem bekannt. Schon im Alten Ägypten wurden Rosmarinzweige den toten Pharaonen ins Grab gelegt, damit ihnen eine gute Reise ins Land der Seelen beschert war. Im Griechischen Altertum trugen die Studenten Rosmarinkränze um den Kopf, um die Konzentration zu verbessern. Bei Zeremonien der Antike galt Rosmarin auch als Symbol der Ehe, der Liebe, aber auch des Todes. Solche Sitten und Gebräuche wurden bis ins Mittelalter fortgesetzt. In Deutschland wurde deshalb Rosmarin als Geister abweisendes Kraut geschätzt. Als Heil- und Gewürzpflanze wurde der Rosmarin erst im Mittelalter entdeckt. Benediktinermönche brachten die Pflanze nach Mitteleuropa. Berühmt wurde sie dabei als Grundlage eines würzigen Honigs. Die Angaben über die Wirkungen des Rosmarin wurden in den folgenden Jahren immer umfangreicher – von schweiß- und harntreibend bis hin zur Erhöhung der Fruchtbarkeit.
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Informationen zum Artikel:
- Geschrieben am Mittwoch, den 20. Januar 2010
- Kategorie: Tee und Gesundheit
- Tags: Bitterstoffe, Immunsystem, Kräutern, Kreislauf, Tee
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