Salbei – gut für den Hals

Die Erkältungszeit steht wieder vor der Tür und es wird allerhöchste Zeit, die Hausapotheke zu füllen und sich mit entsprechenden Tees einzudecken. Neben dem obligatorischen Kamillentee bei Magen-Darm-Erkrankungen und Pfefferminztee für die Erkältung sollte auch Salbeitee in keiner Hausapotheke fehlen.

Foto: Echter Salbei (Salvia officinalis)Echter Salbei (Salvia officinalis)
Fotograf: Mussklprozz, veröffentlicht unter der GNU Free Documentation License.

Ursprünglich stammt die Pflanze aus den warmen Gebieten im Mittelmeerraum, mit dem richtigen Standort gedeiht sie aber auch in heimischen Gärten. Es sind über 900 Arten dieses Lippenblütlers bekannt. Dabei ist die Pflanze nicht nur wegen ihrer hübschen Blüten sehr beliebt, seit alters her wird der Salbei in der Heilkunde und auch in der Küche verwendet. Während er jedoch in der Küche dazu dient, fette Speisen verträglicher zu machen, wird er in der Medizin eher wegen seiner desinfizierenden Wirkung geschätzt.

Auf seine Heilwirkung weist auch der lateinische Name des Salbeis hin: Salvia leitet sich vom lateinischen Wort salvare für heilen ab.
Tee aus Salbeiblättern wird bei Erkältungsbeschwerden, Halsschmerzen und Entzündungen im Rachenraum empfohlen. Die Inhaltsstoffe des Salbeis hemmen das Wachstum von Bakterien, Schimmelpilzen und Viren. Gurgelt man bei einer Erkältung mit Salbeitee, wird der Ausbreitung der Erkältungsviren entgegengewirkt. Außerdem entfalten die Inhaltsstoffe des Salbeis eine wohltuende Wirkung auf gereizte Stimmbänder und bei starken Belastungen des Kehlkopfs. Sänger und Redner sind deswegen immer gut beraten, ein paar Salbeibonbons griffbereit zu haben.

Zur Anwendung kommt Salbei entweder als Aufguss aus den Blättern oder als ätherisches Öl. Salbei enthält viele Bitter- und Gerbstoffe sowie das ätherische Öl Thujon. Wegen des Thujons sollte Salbeitee nicht in größeren Mengen über einen längeren Zeitraum getrunken werden.

Als Gewürz unterstützt er die Verdauung und beugt Blähungen vor. Salbeitee wird auch bei übermäßigem Schwitzen empfohlen, da er hier eine regulierende Wirkung hat.

Salbeitee kann man sowohl aus frischen als auch aus getrockneten Blättern zubereiten. Für eine Tasse Tee überbrüht man einen Esslöffel Salbei mit kochendem Wasser. Damit sich die ätherischen Öle nicht verflüchtigen, deckt man die Teetasse oder die Teekanne ab. Nach 10 Minuten Ziehzeit seiht man den Tee ab. Wenn man den Aufguss zum Gurgeln verwenden möchte, lässt man ihn komplett abkühlen.

Urheberrechtsinhaber des Artikels "Salbei – gut für den Hals" ist der "Albersdorfer Tee-Blog Naturideen". Jegliche Veröffentlichung erfordert die schriftliche Erlaubnis der "Albersdorfer Tee-Blog Naturideen-Redaktion".

Schützen Sie Ihre Website vor Contentklau und Plagiaten.

Eine Reaktion zu “ Salbei – gut für den Hals ”

  1. Jonas-Kai

    Ich vertrag leider nicht so gut den Salbeitee, aber Kamillentee ist mein absoluter Lieblingstee. Den trink ich sogar, wenn ich nichts in Sachen Erkältng oder Magen-Darm-Effekt habe.
    Meine Mama trinkt hingegen total gerne Salbeitee und ich habe gehört, dass der extrem lecker mit Kamillentee gemixt schmecken soll. Ich habs mir noch nicht getraut auszuprobieren, aber soll lecker sein… :-)

    liebe Grüße
    Jonas-Kai

Einen Kommentar schreiben

Hinweis: Ihr Kommentar wird vor der Freischaltung von uns auf SPAM geprüft.