Cistrose-Tee: Vorbeugung von Vogelgrippe und Schweinegrippe?
Die Herkunft der Cistrose:
Die Cistrose stammt aus dem Mittelmeerraum. Hier wächst sie als kleiner, strauchiger Busch mit duftenden weißen, rosa oder roten Blüten. Sie hat nichts mit den Rosengewächsen gemein, auch wenn man dies von ihrem Namen her vermuten könnte. Die Cistrose wächst besonders häufig rund um das Mittelmeer und in Nordafrika, ist aber auch im Kaukasus anzutreffen. Sie liebt trockenen, kargen Boden. Man könnte sie mit der in Nordeuropa bekannten Heidepflanze vergleichen, die ebenfalls am besten auf kargen Böden gedeiht und gleichermaßen ein strauchiger, fast nadeliger Busch ist.
Ihre Wirkung:
Schon seit mehr als 2.000 Jahren nutzt der Mensch die positiven Eigenschaften der Cistrose. Ihr Harz, das Ladanum oder Labanum, soll, so glauben viele, die Myrrhe aus dem Alten Testament sein.
Auch die alten Griechen kannten die Cistrose. Einer Sage nach entschieden die Götter des Olymps eines Tages darüber, welche Pflanzen heilende Wirkungen haben sollten. Bei der Cistrose waren sie sich der Erzählung nach rasch einig: Ihr ätherisches Harz sollte zur Wundheilung eingesetzt werden. Ladanum entwickelte sich in der Antike daher rasch zu einem bekannten Schönheits- und Wundheilmittel. Es wurde bevorzugt als Salbe angewendet.
Der Cistrose-Tee:
Cistrose Tee
Fotograf: K.Krüdener / naturideen.de
Schon sehr früh verwendete man die Blüten der Cistrose auch für die Zubereitung als Tee. Bis heute gelten die Wirkstoffe der Cistrose als entzündungshemmend. Die Cistrose enthält in hohem Maße Polyphenole, die ähnlich wie in Rotwein einen großen Anteil an Antioxidantien aufweisen. Diese wirken entzündungshemmend und stärken das körpereigene Immunsystem.
Diplom-Chemiker kommen zu dem Schluss, dass die Wirksamkeit dieser Pflanzenstoffe gerade in der Zubereitung von Tee ihre Wirkung entfaltet. Das Trinken von Cistrose-Tee wird daher zur Stärkung der Abwehrkräfte ausdrücklich empfohlen.
Angenommen wird, dass der Tee aus Cistrosen sogar um ein Vielfaches wirksamer ist als grüner Tee. Da er auch viel Vitamin C enthält, ersetzt eine Tasse Tee bereits den Genuss von etwas frischem Obst.
Im Einzelnen lassen sich die positiven Eigenschaften von Cistrose-Tees folgendermaßen zusammenfassen.
- Cistrose Tee entschlackt und entgiftet den Körper. Er schwemmt Schwermetalle aus und wird daher auch zur Behandlung von Amalgam-Ausleitungen benutzt.
- Er ist wirksam gegen Bakterien, Viren und Pilze.
- Er wirkt antiallergisch.
- Er hemmt Entzündungen und desinfiziert und
- enthält er ausgesprochen viele Antioxidantien, die die schädlichen freien Radikalen im Zaum halten.
- Cistrose-Tee ist ein Naturprodukt und enthält daher keinerlei Nebenwirkungen, auch wenn er in großer Menge regelmäßig getrunken wird.
Zu beachten ist jedoch, dass es mehr als 20 verschiedene Cistrosen-Arten gibt, die sich in ihrer Wirkung und Wirksamkeit deutlich voneinander unterscheiden.
Cistrose-Tee gegen akute Krankheiten:
Da der Cistrose-Tee durch die Polyphenole nachweislich die Abwehrkräfte stärkt, wird er ganz aktuell sogar zur Vorbeugung von Vogelgrippe und Schweinegrippe empfohlen. In Studien dazu ließ sich das jedoch nicht wissenschaftlich nachweisen. Die Wirksamkeit von Cistrosen-Tee ließ sich aber durch Mundspülungen und Gurgeln bei Halsschmerzen belegen.
Viele Käufer verwenden Cistrose-Tees auch zur Behandlung von Hautkrankheiten wie Akne und Neurodermitis. Manche schwören auf die antibakterielle Wirkung des Tees.
Tipp: Neurodermitis Blog
Am besten, man probiert es für sich selbst einfach einmal aus und trinkt ein paar Tassen Cistrosen-Tee eine Zeitlang regelmäßig Tag für Tag. Dann kann man selbst sehen, ob sich die Wirkung nachweisen lässt oder ob es nur bei einem angenehmen Wohlgefühl beim Teetrinken bleibt. Auch dieses ist ja schließlich Grund genug für einen regelmäßigen Genuss von Cistrose-Tee. Bei diesem Tee handelt es sich nämlich um einen herrlich duftenden, aromatischen Tee, der Nase und Herz der meisten Teetrinker erfreuen wird.
Wer aktiv werden möchte gegen Grippe und Erkältung, sollte neben den üblichen Hygienemaßnahmen auch Maßnahmen zur Vorbeugung und Kräftigung der Immunabwehr ergreifen. Dazu zählt auch der regelmäßige Genuss von Cistrosen-Tee. Besonders eignet sich neben Cistus incanus tauricus auch Cystus052, deren Wirksamkeit sich sogar teilweise wissenschaftlich nachweisen ließ. Auf Influenza-Viren hat Cystus052 demnach großen Einfluss, ebenso auf diverse Untertypen des Virus. Daraus lässt sich eventuell rückschließen, dass die Wirksamkeit von Cystus052 sich auch auf Subtypen wie das Schweinegrippevirus oder das Vogelgrippevirus übertragen lassen könnte.
Da es sich bei Cistrosen-Tee um ein reines Naturprodukt ohne Nebenwirkungen handelt, kann seine Anwendung für jeden in jeder Dosis uneingeschränkt empfohlen werden.
Der Cistrosen –Tee: Bestandteile und Zubereitung:
Für den Cistrosen Tee verwendet man die Blüten der Cistrose und die jungen Triebspitzen der Blätter. Zubereitet wird Cistrosen-Tee wie Schwarzer Tee. Man übergießt ihn mit fast kochendem Wasser und lässt ihn dann drei Minuten, höchstens aber fünf Minuten ziehen.
Studien zur Wirksamkeit:
Über die wissenschaftlich nachweisbare Heilwirkung der Cistrose wird unter Forschern gestritten. Vereinzelt gibt es Versuche mit Tieren, bei denen nach der Anwendung ein Erfolg sichtbar war. So verabreichte man Hunden Cistus-Kapseln zur Stärkung der Abwehrkräfte. Danach hatten sie einen geringeren Zeckenbefall und auch weniger Mückenstiche. Angeblich hatten auch an Borreliose Erkrankte nach der Anwendung von Cistus keine oder weniger Gelenkschmerzen. Diese Ergebnisse sind dennoch wissenschaftlich nicht ausreichend fundiert. Andere Forscher sind der Auffassung, dass sich diese Resultate auch mit einer gesunden Ernährung hätten erzielen lassen.
Fazit:
Bestimmte Arten der Cistrose wie Cystus052 oder Cistus incanus tauricus eignen sich als Tee zubereitet hervorragend zur Unterstützung des eigenen Immunsystems sowie zur gesunden Ernährung. Vorbeugend kann der Tee auch regelmäßig in Herbst- und Grippezeiten getrunken werden.
Wer besonders viel Cistrosen-Tee trinkt, erreicht allein durch die Flüssigkeitsaufnahme und die gesunden Wirkstoffe der Polyphenole einen wohltuenden Effekt. Schwermetalle und Schadstoffe im Körper werden so vermehrt ausgeschieden, Abwehrkräfte werden gestärkt.
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Informationen zum Artikel:
- Geschrieben am Mittwoch, den 8. Juli 2009
- Kategorie: Tee und Gesundheit
- Tags: Erkältung, Genuss, grüner Tee, Immunsystem, Pflanzenstoffe, Polyphenol, Radikale, schwarzer Tee, Studien, Tee, Vitamin
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