Entschlacken mit Löwenzahn

Für Hobbygärtner und Rasenliebhaber ist er ein Ärgernis, breitet er sich doch schnell aus und ist mit seiner starken Pfahlwurzel nur schwer aus Beeten, Fugen und Rasen zu entfernen. Kinder hingegen lieben ihn, vor allem als Pusteblume, wenn die gelben Blüten ausgeblüht sind. Doch auch in der Natur- und Kräuterheilkunde spielt der gewöhnliche Löwenzahn eine große Rolle, wie der lateinische Name Taraxacum officinale bereits andeutet. Der Zusatz officinale kennzeichnet nämlich seit alters her Kräuter und Pflanzen mit Heilwirkung.

LöwenzahnLöwenzahn (Taraxacum)
Fotograf: KENPEI, veröffentlicht unter der GNU Free Documentation License.

Der Löwenzahn ist bekannt für seine harntreibende und blutreinigende Wirkung, er regt die Verdauung, die Nierentätigkeit, den Stoffwechsel und die Entschlackung an. Vielfach wird empfohlen, im Frühjahr eine Kur mit Löwenzahntee oder -milch zu machen, um der Frühjahrsmüdigkeit entgegen zu wirken.
Die Wirkung auf Blut und Nieren ist hauptsächlich auf den hohen Kaliumgehalt des Löwenzahns zurück zuführen. Dieser Mineralstoff ist eins der wichtigsten Elektrolyte im menschlichen Körper und ist für die Muskeltätigkeit und den Wasserhaushalt notwendig. Löwenzahn entwässert, während einer Kur muss also auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Wasseransammlungen im Gewebe werden abgebaut und damit kann Löwenzahntee eine Alternative zu Brennnesseltee sein. Weitere wirksame Bestandteile des Löwenzahns sind Bitterstoffe, viele Vitamine und Inulin. Inulin ist ein prebiotischer Ballaststoff, der sich positiv auf die Darmgesundheit auswirkt. Es fördert das Wachstum von erwünschten Bakterien und hemmt das Wachstum der unerwünschten. Bitterstoffe sind ebenfalls gut für die Verdauung, vor allem bei der Fettverdauung leisten sie gute Dienste. Da durch Bitterstoffe außerdem die Bildung von Magensäften angeregt wird, setzt die Verdauung schneller ein und Heißhungerattacken werden gebremst.

Genießbar sind alle Teile der Pflanze, in der Heilkunde verwendet man die Löwenzahnwurzel und die geschnittenen Blätter.
Zur Herstellung benötigt man einen oder zwei Teelöffel kleingeschnittene Löwenzahnblätter und einen viertel Liter Wasser. Das Löwenzahnkraut mit dem Wasser übergießen und erhitzen bis es kocht. Nach einer Minute nimmt man den Sud vom Herd und lässt ihn noch 10 Minuten ziehen. Danach filtert man den Tee.
Löwenzahn wächst zwar quasi überall, man sollte aber auf unbelastete Pflanzen achten. Pflanzen, die auf Wiesen und am Wegrand wachsen, können mit Düngemitteln und Schadstoffen belastet sein. Fertig getrockneter und geschnittener Tee ist im Zweifelsfall die sicherere Alternative.

Urheberrechtsinhaber des Artikels "Entschlacken mit Löwenzahn" ist der "Albersdorfer Tee-Blog Naturideen". Jegliche Veröffentlichung erfordert die schriftliche Erlaubnis der "Albersdorfer Tee-Blog Naturideen-Redaktion".

Schützen Sie Ihre Website vor Contentklau und Plagiaten.

Informationen zum Artikel:

Weitere Artikel zum Thema:

Weiterblättern im Blog:

Einen Kommentar schreiben

Hinweis: Ihr Kommentar wird vor der Freischaltung von uns auf SPAM geprüft.