Rosentee China – duftig, aromatisch und edel

So alt die Tradition des chinesischen Rosentees auch sein mag – an der Besonderheit dieses Tees hat sich im Lauf von mehr als 1000 Jahren nichts geändert. Schon der Duft des trockenen Rosentee China macht richtig Lust auf eine Tasse. Die besondere Herstellung des Tees ist ebenfalls eine lang überlieferte Tradition, quasi von der ersten Stunde an angewandte Teekunst. Schwarzer Tee wird mit frischen Rosenblüten und Rosenblättern versetzt. Wenn diese nun getrocknet sind, werden sie abgesiebt und dieser Vorgang bis zu fünf Mal wiederholt, bis sich das Aroma des Tees mit dem der Rosen vermischt hat. Weitere Blütentees, die auf die gleiche Weise hergestellt werden, sind Chrysanthemen-, Orchideen und Jasmintee – um nur einige zu nennen. Der verwendete schwarze Tee gehört oft der Keenun Sorte an, aber auch Kombinationen mit Grüntee und anderen sind erhältlich. Der Rosentee hat nicht nur bei den Chinesen den Ruf, das körperliche Gleichgewicht intakt zu halten oder wieder in Ordnung zu bringen. Auch gegen Müdigkeit, Frieren und einen schwachen Kreislauf wird der Tee in der chinesischen Medizin empfohlen.

Zubereitung:
Man sollte es nicht vermeiden, an den geriebenen Teeblättern zu riechen, um den Duft genießen zu können, bevor man etwa zwei bis drei Esslöffel davon mit etwa 70 bis 80 Grad heißem Wasser übergießt. Auch hier wird der Geruchssinn von den wunderbaren Rosenaromen verwöhnt. Ob man diesen Tee süßen sollte, ist fraglich – schließlich ist der eigene Geschmack des heißen und erquickenden Getränks weder bitter noch fade. Natürlich muss jeder selbst entscheiden, wie der chinesische Rosentee ihm am besten schmeckt. So wie alle Aromatees sollte auch der Rosentee nicht von alten Rückständen in der Teekanne beeinträchtigt oder mit zu heißem Wasser aufgegossen werden.

Herkunft:
Für den Rosentee aus China werden nur beste Qualitäten von der Teepflanze verwendet. Das charakteristische Aroma des schwarzen Tees wird mit frischen Rosenblüten einige Male angereichert, um diesen Tee zu dem zu machen, was er ist: ein hochwertiges Produkt, für dessen Genuss man sich die Zeit nicht stehlen sollte.

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