Hibiskus-Tee als Blutdrucksenker
Hibiskus ist Bestandteil vieler Früchtetees und Kräutertees. Die Blüten der Pflanzen sind für die intensive Rotfärbung vieler Tees verantwortlich. Nun soll der Genuss von Hibiskusstee auch positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben.
Einem Forscher-Team der Tufts-Universität in Boston haben in einem Versuch die Wirkung von Hibiskus-Tee auf Patienten mit Bluthochdruck untersucht. Die Gruppe um Dr. Diane McKay ließ Männer und Frauen mit leichtem Bluthochdruck täglich 3 Tassen mit frisch aufgebrühtem Hibiskustee trinken. Der Versuch lief über sechs Wochen und als Vergleich diente eine Gruppe, die ein Getränk ohne besondere Wirkung erhielt. Die Studienteilnehmer hatten als Ausgangswerte einen systolischen Blutdruck von 120 – 150 mmHg, während der diastolische Wert unter 95 mmHg lag. Im Mittel sank der Blutdruck um etwa sechs Prozent bei der teetrinkenden Gruppe. In der Vergleichsgruppe sank der Wert nur um etwa ein Prozent. Noch weiter sanken die Werte bei Patienten, die einen Blutdruck von über 129 mmHg aufwiesen: im Schnitt verringerte sich der Wert hier um bis zu zehn Prozent.
Die Senkung des diastolischen Wertes war nicht so stark ausgeprägt, aber gegenüber der Kontrollgruppe doch vorhanden.
Hibiskus auf Ko Tao in Thiland.
Fotograf: Franz Winter, veröffentlicht unter der GNU Free Documentation License.
Der Hibiskus gehört zur Familie der Malvengewächse. Für den Tee werden die getrockneten Blütenkelche der Art Roselle verwendet, deren lateinischer Name Hibiskus sabdariffa lautet. Hibiskus hat einen angenehmen säuerlichen Geschmack und hat als Tee vor allem in Ägypten und im Sudan eine lange Tradition. Man bekommt ihn als Karkadeh in den Teehäusern als heißes Getränk. In Mexiko und Guatemala trinkt man Tee aus Roselleblüten als Agua de Jamaica oder Rosa de Jamaica. Bei uns wird der Tee als Afrikanische Malve oder als Sudantee angeboten. Im Senegal süßt man den Hibiskustee mit Zucker und serviert ihn als kaltes Getränk mit dem Namen Bissap. Der säuerliche Geschmack kommt von den enthaltenen Fruchtsäuren, die der Hibiskus reichlich enthält. Unter anderem konnten Vitamin C, Zitronen- und Weinsäure nachgewiesen werden. Außerdem enthält der Tee Antioxidantien, Schleimstoffe und Pektine. Die leicht blutdrucksenkende Wirkung wird auf die enthaltenen Antioxidantien zurückgeführt.
Auch leichte Korrekturen bei Bluthochdruck senken das Risiko von Folgeerkrankungen wie Schlaganfällen. Eine echte Alternative zu einer schulmedizinischen Behandlung ist das Trinken von Hibiskus-Tee nicht, ein unterstützender Effekt ist aber vorhanden.
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Informationen zum Artikel:
- Geschrieben am Montag, den 12. Januar 2009
- Kategorie: Tee und Gesundheit
- Tags: Bluthochdruck, Genuss, Geschmack, Studien, Tee, Vitamin
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Am 17. August 2010 um 18:18 Uhr
Leide seit Jahren an systolischen Bluthochdruck.Oft von 170 sogar bis 200 .Bin Schlafabnötiger,
hänge in der Nacht am Beatmungsgerät ( BI PAP ) mit zus.einem Lt.Sauer- stoffzufuhr. Muss 16 Std
tägl. 1 Ltr Sauerstoff nehmen. Bin fast 80 Jahre alt.
Trinke seit einigen Wochen täglich 1,5 Ltr Hibiskustee. Seit 8 Tagen keine, mir nicht helfenden,
chemischen Blutdrucksenker.
Mein Blutdruck liegt nun konstand zwischen 130 – 150 systolischen Werten Sauerstoff am Tage
Ich hoffe das obiger Tee mir nicht nur kurze Zeit hilft.
Wir werden sehen sprach der Blinde .
Am 19. August 2010 um 12:19 Uhr
Eine echte Alternative für jeden Hypertoniker der den Allheilmitteln der Ärzte (Beta-Blocker & Co.) mit deren zuverlässigen Nebenwirkungen zu entfliehen versucht.