Mit Hagebutte und Sanddorn vorbeugen gegen die Grippezeit

Der Sommer ist endgültig um, die Blätter färben sich bunt und in Garten, Feld und Wald werden die Früchte reif. Eigentlich eine sehr schöne Jahreszeit, würde jetzt nicht auch langsam aber sicher die Grippezeit beginnen.

Laufenden Nasen, Husten, Kopf- und Gliederschmerzen kann man aber vorbeugen.

Foto: Mit Hagebutte und Sanddorn vorbeugen gegen die Grippezeit… mich hats erwischt
Fotograf: Maria Lanznaster / pixelio.de

Dabei können Hagebutten und Sanddorn helfen, denn beide sind reich an Vitamin C, dem Abwehrvitamin Nummer 1. Beide Früchte enthalten es in weitaus höherer Konzentration als beispielsweise Zitronen oder Orangen.
Die leuchtend orangen Sanddornbeeren wachsen an Sträuchern und enthalten neben dem Vitamin C auch Gerbstoffe und Beta-Karotin. Da die Sträucher erst nach sechs Jahren die ersten Früchte tragen und die Ernte sehr schwierig ist, ist Sanddorn relativ teuer. Sanddorn lässt sich vielseitig verwenden. Neben Marmelade, Bonbons, Likör und Saft gibt es auch zahlreiche Tees mit Sanddorn, zum Beispiel den aromatisierte grünen Sanddorn Chun Mee Bio Tee, Sanddorn Sahne Rooibush Tee, Sanddorn Rooifrucht Tee, Sanddorn Lapacho Tee, Sanddorn Honeybush Tee oder den Sanddorn Früchtetee. Sanddorn schmeckt leicht säuerlich und ist damit auch als erfrischender Sommertee geeignet. Sanddorntee belebt den Körper und kann vor Zellalterung schützen.

Im Vitamin C-Gehalt übertroffen wird der Sanddorn nur noch von der Hagebutte. Die leuchtend roten Früchte der wilden Heckenrose sind der Spitzenreiter in Sachen Vitamin C. Nicht umsonst sind Hagebuttenschalen Bestandteil vieler Früchtetees. Das Vitamin C der Hagebutten zerfällt nicht so schnell und ist auch im Tee noch reichlich vorhanden. Ein Tee aus den Hagebuttenkernen wirkt harntreibend und seine Wirkstoffe sind gut für ältere oder durch Sonneneinstrahlung geschädigte Haut.

Während bei der Hagebutte das Vitamin C eher im Fruchtfleisch sitzt, enthalten die Hagebuttenkerne mehr Vitamine des B-Komplexes. Mineralstoffe, Fruchtzucker und Fruchtsäuren sind ebenfalls vorhanden. Aus den Früchten lässt sich auch wunderbar Marmelade, Mus oder Likör machen. Die Kerne sind mit Widerhaken bestückt und werden für den Verzehr entfernt. Für die Zubereitung von Tee werden Kerne und Fruchtfleisch meistens getrennt.
Je später Hagebutten geerntet werden, desto süßer sind sie. Hagebuttentee schmeckt warm oder kalt und hat ebenfalls ein leicht säuerliche-fruchtiges Aroma. Bei Arthrosepatienten beobachteten schwedische Forscher einen positiven Verlauf, wenn die Patienten zusätzlich Hagebuttenpulver zu sich nahmen.
Möchte man seinen Abwehrkräften gerade jetzt etwas Gutes tun, ist ein Tee aus Hagebutten oder Sanddorn wärmstens zu empfehlen.

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