Mit Lavendeltee gegen Stress
Stress ist zu einer Volkskrankheit geworden. Kaum jemand kommt noch vollkommen stressfrei durchs Leben. Das geht teilweise schon in der Schule los und setzt sich über Ausbildung oder Studium bis ins Berufsleben fort. Vor allem Frauen mit der häufigen Doppelbelastung von Beruf und Familie stehen ständig unter Strom. Stress ist längst nicht mehr allein ein Problem von Führungskräften und Vielarbeitern.
Lavendelblüten
Fotograf: Matthias Bauer, veröffentlicht unter der GNU Free Documentation License.
Die Folgen von dauerhaftem Stress sind vielfältig. So können beispielsweise Ein- und Durchschlafstörungen, Sodbrennen und Bluthochdruck Folgen davon sein. Vielen Menschen schlägt der Stress buchstäblich auf den Magen, angefangen von leichter Übelkeit bis hin zu Reizdarm und Magengeschwüren.
Damit der Stress auf die Dauer nicht krank macht, ist es wichtig, sich bewusst Freiräume zu schaffen und gezielt zu entspannen. Eine gute Methode zum Stressabbau ist das Trinken einer guten Tasse Tee. Als Wellness Tee schlechthin wird allgemein grüner Tee propagiert, allerdings ist er wegen seines Koffeingehalts nicht für jeden geeignet. Möchte man entspannen, kann die anregende Wirkung des grünen Tees eher hinderlich sein. Auch wer wegen des Koffeins ganz auf grünen Tee verzichten möchte, etwa weil er unter Bluthochdruck oder Schlafstörungen leidet, kann mit dieser Entspannungsmethode nicht viel anfangen. Besser geeignet sind hier zum Beispiel Kräutertees. Diese bieten nicht nur eine breite Palette an Wirkstoffen, sondern sind auch gänzlich koffeinfrei. Eine ideale Zutat für einen beruhigenden Tee ist Lavendel, denn der Volksmund sagt ihm eine beruhigende und schlaffördernde Wirkung nach.
Wenn man von Lavendel spricht, meint man in der Regel den echten Lavendel. Diese Pflanze ist nämlich nicht nur hübsch anzusehen und riecht gut, sondern ist auch reich an ätherischen Ölen. Aufgrund seiner Zusammensetzung wirkt Lavendel außerdem beruhigend und entkrampfend auf den Magen-Darm-Trakt. Leidet man unter Migräne, kann man es ebenfalls mit einer Tasse Lavendeltee versuchen.
Für Lavendeltee nimmt man einen Teelöffel getrocknete Lavendelblüten pro Tasse und übergießt sie mit kochendem Wasser. Nach einer Ziehdauer von fünf Minuten kann man den Tee trinken und wer möchte süßt ihn mit ein bisschen Honig. Wer den Lavendel nicht unbedingt als Tee trinken mag, kann seine Wirkung auch über Duftkissen, Öle oder Räucherstäbchen nutzen. Ein Säckchen mit Lavendelblüten (Lavendelsackerl) oder ein mit Lavendel bestücktes Kopfkissen soll bei Schlafproblemen helfen. Lavendel ist vielseitig einsetzbar und dabei ganz natürlich.
Es empfiehlt sich also immer etwas davon im Haus zu haben. In vielen Kräuterteemischungen ist der violette (Fast)-Alleskönner sowieso zu finden. Eine vollständige Therapie bei ernsthaften Beschwerden kann er aber nicht ersetzen, hier sollte man einen Arzt um Rat fragen.
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Informationen zum Artikel:
- Geschrieben am Freitag, den 11. April 2008
- Kategorie: Tee und Gesundheit
- Tags: Bluthochdruck, grüner Tee, Koffein, Koffeingehalt, Schlafstörungen, Tee, Teemischungen, Therapie
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Am 24. April 2008 um 22:24 Uhr
Lavendel ist praktisch ein kleines Wundermittel aus der Natur. Ich selbst nutze Lavendel am liebsten als Badezusatz. Denn ein Schaumbad bringt Entspannung pur und wenn man anschließend eine schöne Tasse des Lavendeltees genießt müsste der Stress längst verflogen sein…
Am 23. Oktober 2008 um 14:49 Uhr
Ich kenne Lavendel auch nur als Duftlampe, Wäscheduft und Badezusatz. Als Tee ist das aber sicher auch eine tolle Lösung, werde es mal kosten und bin schon jetzt gespannt auf den Geschmack!