Tee gegen Erkältungen

Winterzeit – Erkältungszeit. Wenn es draußen nass, kalt und ungemütlich wird, sind Husten und Schnupfen nicht weit. Eine heiße Tasse Kräutertee tut zu dieser Jahreszeit nicht nur gut, sondern kann durch die Inhaltsstoffe der Kräuter auch positive gesundheitliche Wirkungen haben.

Zur Stärkung des Immunsystems kann man Hagebuttentee trinken. Die roten Früchte enthalten eine Menge Vitamin C, mehr als zum Beispiel eine Zitrone. Der Vorteil gegenüber anderen Früchten liegt darin, dass das Vitamin C der Hagebutte hitzeresistent ist und beim Überbrühen mit heißem Wasser nicht zerstört wird. Hagebutten enthalten Pektin und Fruchtsäure, weswegen sie leicht abführend wirken. Gleichzeitig wirken sie beruhigend auf den Magen und den Darm.

Ein anderer guter Helfer bei Erkältungsbeschwerden ist der Lindenblütentee. Die Blüten der Linde enthalten Flavonoide, Schleimstoffe und ätherische Öle. Lindenblütentee wird vor allem wegen seiner Schleimstoffe bei Halsschmerzen und Katarrhen der Atemwege eingesetzt. Schleimstoffe können Entzündungen hemmen und Reizungen der Schleimhäute mildern. Der Tee gilt ebenfalls als Mittel gegen grippale Infekte, denn er erwärmt den Körper und fördert das Schwitzen. Eine ähnliche Wirkung hat Tee aus Holunderblüten. Beide Tees wärmen innerlich und können daher gegen Schüttelfrost helfen.

Kommen wir zum Klassiker unter den Erkältungstees, dem Kamillentee. Die unscheinbare Pflanze hilft bei verschiedenen Beschwerden. Sie enthält ätherische Öle, Flavonoide, Bitterstoffe und viele weitere Wirkstoffe, die sie zu einer der meistverwendeten Heilpflanzen machen. Kamillentee hilft gegen Halsschmerzen, Schnupfen und bei Entzündungen der Nebenhöhlen. Süßt man den Tee mit ein bisschen Honig, schmeckt er nicht nur besser sondern, hilft auch hervorragend gegen Husten. Außerdem wirkt die Kamille beruhigend auf Magen und Darm, was gerade bei einer Magen-Darm-Grippe von Vorteil ist. Sie hat eine leicht antibakterielle Wirkung und sorgt dafür, dass Entzündungen schneller abklingen.

Ebenfalls in keinem Teeschrank fehlen sollte Pfefferminztee, denn er wird nicht nur im Krankheitsfall gerne getrunken. Der hauptsächliche Wirkstoff der Pfefferminze ist das Menthol, ein ätherisches Öl. Es befreit die Atemwege, weswegen Pfefferminze vor allem bei Schnupfen, aber auch bei anderen Erkältungskrankheiten eingesetzt wird. Genau wie die Kamille wirkt auch die Pfefferminze gegen Beschwerden im Magen-Darm-Trakt. Vor allem bei Übelkeit und Brechreiz kann eine Tasse Pfefferminztee Wunder wirken.

Bei all den positiven Wirkungen aus dem Kräuterteeschrank sollte man aber eine Erkältung oder einen grippalen Infekt nicht auf die leichte Schulter nehmen. Bei anhaltenden Beschwerden sollte man auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.

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2 Reaktionen zu “ Tee gegen Erkältungen ”

  1. Gesundheitsfreund

    Also bis jetzt hatte ich immer Kamilientee bei Erkältung getrunken, aber Lindenblütentee hört sich auch interessant an. Bei dem Hagebuttetee verspüre ich keine richtige Wirkung bei einer Erkältung.

  2. Ronja

    Bei meiner letzten Erkältung hat mir mein Arzt eine Teemischung zusammengestellt. Diese bestand unter anderem aus Kamille, Pfefferminze, Oregano sowie Lindenblüten. Weitere Bestandteile fallen mir gerade nicht ein. Ist die Erkältung so stark, dass ein Tee zur Heilung nicht mehr ausreicht, nehme ich das pflanzliche Medikament Umckaloabo ein. Dies hilft mir immer sehr.

    Viele Grüße und bleibt alle gesund …

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