Schwarzer Temi Sikkim Tee – eine Kostbarkeit aus dem Himalaya
Der Schwarze Temi Sikkim Tee könnte fast als zweiter Schwarzer Darjeeling Tee gehandelt werden, werden die beiden Sorten doch fast unmittelbar nebeneinander angebaut. Geschmacklich jedoch gibt es große Unterschiede zwischen den Beiden. Während der Darjeeling Tee ein leichter und sehr feiner Tee ist, hat der Sikkim Tee ein Aroma, das beim ersten Genuss eher kräftig und nussig erscheint, bei geübten Sikkim-Trinkern jedoch fruchtig und blumig mit kräftigem Geschmack ankommt. Sehr typisch ist die helle Tasse des Sikkim. Die geringe Anbaumenge dieses Tees macht ihn besonders wertvoll. Genau wie auch andere Schwarze Teesorten regt der Sikkim Tee den Kreislauf besonders in den Morgenstunden an, sodass man mit einer Tasse zum Frühstück bereits eine Menge Energie für den Tag tanken kann.
Zubereitung:
Um 1 Liter dieses schmackhaften Getränkes zuzubereiten, braucht man 13g Teeblätter, die dann mit 1 Liter kochendem Wasser aufgegossen werden. Die Zubereitung unterscheidet sich nicht von den anderen Schwarzteesorten. Wichtig ist auch hier darauf zu achten, möglichst weiches Wasser und eine geschmacksneutrale Teekanne zu verwenden. Nur so kann sich das Aroma ohne Beeinträchtigungen entfalten. Nach dem Aufguss erhält man die typische helle Tasse. Eine Ziehzeit von 3 Minuten sorgt dafür, dass der Tee seinen typischen Geschmack entfalten kann und die belebende Wirkung einsetzt.
Herkunft:
Der Schwarze Temi Sikkim Tee stammt genau wie auch der Schwarze Darjeeling Tee aus dem Himalaya. Das Anbaugebiet befindet sich südlich der Darjeeling Teeplantagen, nahe von Nepal und Tibet. Es gibt nur eine einzige Teeplantage, im Königreich, die Temi-Plantage, auf der der Sikkim Tee angebaut wird. Nach der Ernte werden die Teeblätter in Weidenkörbe geschüttelt. Der Sauerstoff der Luft in Verbindung mit den Zellsäften der Teeblätter bewirkt die geschmackliche Veränderung. Nach der vollständigen Fermentation findet der Trocknungsprozess in großen Heißlufttrocknern statt. Hier wird den Teeblättern bis auf 6 % die Feuchtigkeit entzogen. Dadurch erhält der Schwarze Tee seine typische dunkle Farbe.
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Informationen zum Artikel:
- Geschrieben am Dienstag, den 8. Januar 2008
- Kategorie: Tee-Sorten
- Tags: Aufguss, Darjeeling, Fermentation, Genuss, Geschmack, Kreislauf, schwarzer Tee, Tee, Teeblätter, Teesorte, Ziehzeit
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