Grüner Gyokuro Tee – der Diamant unter den Grüntees
Wer seinen Gästen eine besondere Ehre erweisen möchte, greift in Japan zum Tautropfen Grüne Gyokuro Tee, dem hochwertigsten aller japanischen Grüntees. Schon sein Name „edler Tautropfen” verrät, dass es sich hierbei um einen sehr außergewöhnlichen und liebevoll angebauten Tee handelt. Nicht nur der Name „Grüner Gyokuro Tee“ spricht für die hohe Qualität dieses Tees. Er ist auch nicht ganz preiswert zu bekommen. So wissen die Japaner einen Empfang mit diesem besonderen Tee natürlich zu schätzen. Der Gyokuro ist kein Alltagsgetränk. Man genießt ihn nur zu besonderen Anlässen. Dieser Grüner Tee hat ein edles und feinwürziges Aroma. Dazu eine süßliche Note und ölig-weichem Abgang.
Zubereitung
Die Hochwertigkeit dieses Tees macht ihn gleichzeitig sehr empfindlich. Bei der Zubereitung sollte man daher beachten, dass das Wasser für den Aufguss eine Temperatur von 50-60°C nicht überschreiten sollte. Empfohlen werden 12g Teeblätter auf 1 Liter Wasser. Die Ziehzeit für den ersten Aufguss sollte 2 Minuten nicht überschreiten. Bei weiteren Aufgüssen sind 30 Sekunden völlig ausreichend, solange die Blätter noch feucht sind. Der Grüne Gyokuro Tee lässt bis zu 8 Aufgüsse zu, 3 sollte man aber mindestens genießen.
Herkunft
Dieser japanische Schattentee wird in der Nähe von Kyoto und nördlich von Osaka an den Hängen des Fujisan angebaut. Seit einiger Zeit gibt es auch in China ein paar Anbaugebiete für Gyokuro. Dieser unterscheidet sich aber geschmacklich und auch preislich sehr stark vom Japanischen.
Dieser besondere Tee wird Ende April in aufwändiger Handarbeit mit Netzen, Bambus- oder Schilfmatten abgedeckt. Dadurch bilden sich weniger Gerb- und Bitterstoffe. Durch den hohen Chlorophyllgehalt erhalten die Teeblätter eine tiefgrüne Farbe. Der Gyokuro wird aus den ersten, zarten Trieben der Teesträucher hergestellt. Dadurch, dass dieser Tee zu 90 % im Schatten wächst, kann sich das Aroma besser entfalten. Er enthält viel Koffein, jedoch wenig Gerbstoffe.
Urheberrechtsinhaber des Artikels "Grüner Gyokuro Tee – der Diamant unter den Grüntees" ist der "Albersdorfer Tee-Blog Naturideen". Jegliche Veröffentlichung erfordert die schriftliche Erlaubnis der "Albersdorfer Tee-Blog Naturideen-Redaktion".
Informationen zum Artikel:
- Geschrieben am Samstag, den 1. Dezember 2007
- Kategorie: Tee-Sorten
- Tags: Aufguss, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Geschmack, grüner Tee, Grüntee, Grüntees, Gyokuro Tee, Koffein, Tee, Teeanbaugebiet, Teeblätter, Ziehzeit
Weitere Artikel zum Thema:
Weiterblättern im Blog:
- Vorheriger Beitrag: Grüner Sencha Tee – das besondere smaragdfarbene Blatt
- Nächster Beitrag: Diät mit Matetee


Am 9. Januar 2012 um 18:41 Uhr
Habe in einem Buch (Krebszellen mögen keine Himbeeren) gelesen,dass man den grünen Tee 8- 10 Minuten ziehen lassen soll. Unter 8min. werden nur 20% der Catechine freigesetzt. Auch ist der EGCG Gehalt bei einer Ziehzeit von 10min. höher als bei einer niedrigeren Ziehzeit.
können sie mir das bestätigen.
Am 10. Januar 2012 um 07:48 Uhr
Hallo Frau Schiel,
leider dürfen wir Fragen die ins “ärztliche” gehen nicht beantworten. Bitte fragen Sie dazu bitte Ihren zuständigen Arzt oder Apotheker.
Ich kann Ihnen aber empfehlen den Grünen Tee so zu trinken wie Sie ihn am liebsten mögen, da nur so gewährleistet ist, dass Sie den Tee regelmäßig trinken.