Grüner Chun Mee Tee – Die „wertvolle Augenbraue“
Wenn man den Namen „die wertvolle Augenbraue“ liest, kommt man direkt ins Grübeln. Was hat ein grüner Tee mit einer Augenbraue zu tun? Die Chinesen sind sehr liebevoll und kreativ bei der Vergabe von Teenamen. In diesem Falle wurde er an die Form des Tees angelehnt. So ähnelt er der Form einer Augenbraue, was ihm diesen Namen bescherte. Man erkennt deutlich, wie sehr der Chun Mee Tee in China geschätzt wird. Grüner Tee im Allgemeinen ist dort sehr beliebt. Wobei noch zu bemerken bleibt, dass es sich bei grünem Tee nicht um eine Teeart handelt, sondern lediglich um eine Variante, Tee herzustellen. Der Unterschied zum allgemein bekannten schwarzen Tee besteht darin, dass die Teeblätter des grünen Tees nicht fermentiert sind. Grünem Tee wird eine gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt, die mittlerweile auch durch Testreihen wissenschaftlich nachgewiesen ist. Der Chun Mee Tee hat ein urtypisches Aroma und ist frisch-herb im Geschmack.
Zubereitung:
Für die Zubereitung des Chun Mee sollte man möglichst wenig kalkhaltiges Wasser verwenden. Empfehlenswert ist es, hierzulande einen Wasserfilter zu benutzen, um die Qualität des Wassers zu verbessern. Stark kalkhaltiges Wasser würde diesen wunderbaren grünen Tee schon nach kurzer Zeit trübe werden lassen. Er wäre bis zum vollständigen Abkühlen völlig bitter.
Um einen schmackhaften und wohltuenden Chun Mee zuzubereiten, sollte man ca. 90 °C heißes Wasser für den Aufguss verwenden. Man braucht 12 g Teeblätter, um 1 Liter dieses besonderen Tees aufzugießen. Bei der Ziehzeit sollte man möglichst 1 bis 1,5 Minuten nicht überschreiten, um das Bitterwerden zu vermeiden.
Besonders empfehlenswert ist die Aufbewahrung in gut verschließbaren Behältern. Der Tee muss kühl, trocken und lichtdicht gelagert werden. Von der Lagerung in Metalldosen wird abgeraten, da der Tee an Geschmack und Qualität verliert.
Herkunft:
Dieser Grüntee wird in weiten Gebieten Chinas angebaut, wo er traditionell seinen Ursprung hat. Mittlerweile wird er aber auch in Japan, Taiwan und in einigen Gebieten Indiens angebaut. Das Pflücken erfolgt weitestgehend noch liebevoll per Hand. Kurzes Rösten, Erhitzen oder Dämpfen der Teeblätter nach dem Welken verhindert die Fermentation. Der Chun Mee wird gerollt, um das Blatt geschmeidig zu machen.
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Informationen zum Artikel:
- Geschrieben am Montag, den 26. November 2007
- Kategorie: Tee-Sorten
- Tags: Aufguss, Fermentation, Geschmack, grüner Tee, Grüntee, schwarzer Tee, Tee, Teeanbaugebiet, Teeblätter, Ziehzeit
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