Oolong-Tee Hilfe bei Neurodermitis
Für Patienten mit Neurodermitis gibt es möglicherweise neue Hoffnung. Eine Studie der Shiga Universität in Japan hat gezeigt, dass sich der Konsum von Oolong-Tee positiv auf diese Krankheit auswirken kann.

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Getestet wurden Patienten, bei denen konventionelle Behandlungsmethoden mit Kortison oder Antihistaminika nicht angeschlagen hatten. Diese erhielten dann über einen Monat hinweg zusätzlich 3 Tassen Oolong-Tee pro Tag. Bei 63 Prozent der Probanden trat nach dem regelmäßigen Genuss des Tees eine deutliche Verbesserung des Hautbildes ein.
Neurodermitis oder atopische Dermatitis, wie die Krankheit heute genannt wird, äußert sich durch juckende Ekzeme. Die Haut ist trocken und oft gerötet.
Die japanischen Forscher vermuten, dass die positive Wirkung auf die Erkrankung durch die sekundären Pflanzenstoffe im Tee hervorgerufen wird. Große Hoffnungen werden auf das Polyphenol Epigallocatechingallat (EGCG) gesetzt. Wissenschaftliche Studien legen nahe, dass Epigallocatechingallat vor Krebs schützen kann. Das Polyphenol hemmt unter anderem das Wachstum von Karzinomen, die z.B. bei Hautkrebs auftreten. Der EGCG-Wert von Oolong-Tee ist höher als der von schwarzem Tee, weil Epigallocatechingallat bei der Fermentation reagiert. Obwohl grüner Tee einen sehr hohen EGCG-Wert hat, ist bisher nur die Wirkung des Oolongs im Bezug auf die Neurodermitis erforscht.
Oolong-Tee ist eine Zwischenstufe zwischen grünem und schwarzem Tee. Er wird, im Gegensatz zum schwarzen Tee, nur anfermentiert. Teekenner schätzen den Oolong-Tee wegen seines vollen Geschmacks.
Für die Hilfe bei der Übersetzung der Originalquelle aus dem Japanischen möchten wir uns bei lingua-world.de bedanken.
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Informationen zum Artikel:
- Geschrieben am Samstag, den 10. November 2007
- Kategorie: Tee und Gesundheit
- Tags: Catechin, Epigallocatechingallat, Fermentation, Genuss, Geschmack, grüner Tee, Hautkrebs, Krebs, Oolong Tee, Pflanzenstoffe, Polyphenol, Studien, Tee
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