Tee unterstützt ihre Gesundheit
Wissenschaftliche Untersuchungen sprechen Grünen sowie Schwarzen Tees diverse gesundheitsfördernde sowie vorbeugende Wirkungen zu. Studien haben ergeben, dass bei Teetrinkern das Herzinfarktrisiko sinkt. Sie haben nach chinesischer Forschung eine höhere Knochendichte und somit eine geringere Osteoporosegefahr.
Tee schmeckt nicht nur gut, er ist daneben auch extrem kalorienarm und kann dadurch eine Diät optimal unterstützen. Ob Tee anregend oder auch entspannend wirkt, hängt von der Zubereitung ab: je länger der Teeaufguss zieht, umso beruhigender ist die Wirkung für Magen und Darm. Das Koffein des Tees (veraltet: Tein) wirkt sanfter, dafür aber länger anregend, als das in Kaffee enthaltene Koffein. Durch die Bindung an Gerbstoffe wird es nicht bereits im Magen, sondern erst im Darmtrakt aufgenommen, somit werden Herz und Kreislauf nicht unmittelbar angeregt.
Schwarzer Tee enthält neben Ätherischen Ölen Mineralien und Spurenelemente wie Magnesium, Eisen und Phosphat. Das enthaltene Theophyllin weist in Verbindung mit Koffein entwässernde Wirkung auf. Zusätzlich regt es Atmung wie auch Nervensystem an und beeinflusst vor allem die Blutgefäße positiv. Durch die Kapillarschutzstoffe findet sich auch die unterstützende Wirkung bei der Volkskrankheit Bluthochdruck (Hypertonie). Tee wird auch eine viren- und bakterienhemmende Wirkung zugeschrieben.
Noch bekömmlicher als Schwarztee ist Grüner Tee durch die geringere Fermentation, die auch für seine gelbliche Färbung verantwortlich ist. Er wirkt sich ebenfalls positiv auf die Blutgefäße aus, soll aber auch präventiv bei Erkältungen eingesetzt werden und Alterserscheinungen vorbeugen. Sogar bei Krebs, radioaktiver Strahlung oder bakteriellen Infektionen soll er Wirkung zeigen.
Zusammenhängen soll dies vor allem mit den enthaltenen sekundären Pflanzenstoffen (Flavanoide), den so genannten bioaktiven Stoffen.
Grüner Tee ist ebenso wie Schwarztee wichtiger Mineralstoffträger. Neben Zink und Calcium, Kalium, Jod, Kupfer und Mangan enthält er auch Vitamin C sowie Fluor, das bekanntermaßen zur Kariesprophylaxe dienen kann.
Wichtig für den Aspekt der Vorbeugung koronarer Herzerkrankungen sowie Hypertonie, allerdings auch im Hinblick auf zellverändernde und krebserregende Substanzen ist die Fähigkeit der im Grüntee enthaltenen Catechine, da diese antioxidativ wirken. Ihre Fähigkeit, freie Radikale abzufangen, ist deutlich stärker als die des Vitamin E und sogar des Vitamin C. Schwarztee weist einen niedrigeren Catechingehalt auf als Grüntee.
Grüner sowie schwarzer Tee wird überwiegend aus Asien, Afrika, Amerika und Australien importiert. Japanischer Grüntee ist aufgrund des historisch tradierten Anbaus meist von hervorragender Qualität.
Abgesehen von vielen weiteren Teesorten kann Rooibostee eine Alternative zu schwarzem oder grünem Tee sein. Er enthält weniger Gerbstoffe und kein Koffein. Mit dem Genuss von Rooibostee können folglich eventuell ungewollte Konsequenzen des Koffeins wie entwässernde Wirkung oder Schlaflosigkeit vermieden werden. Er soll ebenfalls gesundheitsfördernde Wirkungen zeigen: Rooibos- oder auch Rotbuschtee enthält u.a. Spurenelemente wie Eisen, Kalium, Kalzium, Magnesium und Zink.
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Informationen zum Artikel:
- Geschrieben am Dienstag, den 2. Oktober 2007
- Kategorie: Tee und Gesundheit
- Tags: Aufguss, Bluthochdruck, Catechin, Diät, Erkältung, Fermentation, Genuss, Gerbstoffe, grüner Tee, Grüntee, Kaffee, Kalorien, Koffein, Krebs, Kreislauf, Mineralien, Pflanzenstoffe, Radikale, Rooibush Tee, schwarzer Tee, Studien, Tee, Teesorte, Vitamin
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Am 20. April 2008 um 13:35 Uhr
Dann werde ich wohl Grünen Tee trinken, wegen meiner bakteriellen Infektion der Borreliose. Danke für den Tipp!