Wie Schwarzer oder Grüner Tee Krebs vorbeugt
Ursprünglich war der Tee in China nur als Heilmittel bekannt. Erst nach einiger Zeit stellte sich heraus, dass er ebenso als Getränk und Genussmittel verwendet werden kann. Im 17. Jahrhundert wurde erstmals Tee nach Europa importiert und als pflanzliches Heilmittel verkauft. Auch hier dauerte es geraume Zeit, bis Tee seinen Durchbruch als eins der beliebtesten Getränke fand. Seine Heilwirkung ist jedoch bis heute unumstritten.
Tee finden Anwendung bei vielen Krankheitsbildern. Gerade heute, mit Fokus auf alternative Heilmethoden, wird die heilende Wirkung unterstützend eingesetzt. Die jedoch spektakulärste, seit 1997 offiziell vorgestellte und bis heute gültige Erklärung war die Meldung, dass Tee Krebs vorbeugen kann.
Durch seine Gerb- und Inhaltsstoffe wird dem Tee eine Krebs hemmende Wirkung nachgesagt. Diese Vermutung basiert auf den Erfahrungen, dass in einigen Teilen der Welt bestimmte Krebsarten nur vereinzelt auftraten, als in den Teilen der Welt in denen weniger Tee getrunken wird. Besonders von den in manchen Teesorten enthaltenen Polyphenolen, insbesondere das kurz genannte EGCG, wird die Krebs vorbeugende Wirkung angenommen. Man konnte die hemmende Wirkung des Wachstums der Krebszellen durch diese Stoffe nachweisen. Die Krankheit an sich kann zwar nicht immer am Ausbruch gehindert, jedoch oft um Jahre hinausgezögert und Metastasenbildung verhindert werden.
In einer Studie die an Patienten mit Prostatakarzinom durchgeführt wurde, konnte das EGCG in den Tumoren nachgewiesen und die Zellwachstum hemmende Wirkung gezeigt werden.
Es gibt zunehmend immer mehr Hinweise, dass der regelmäßige, am besten tägliche Teegenuss auch als Schutzfunktion gegen Darm-, Haut- und Lungenkrebs fungiert.
Im Vergleich hatte Schwarzer Tee gegenüber Grünem Tee eine stärkere Wirkung. Bei der Gabe eines Placebos in Form von Soja-Saft wurde keine Wirkung festgestellt. Aufgrund dieser Ergebnisse besteht die Annahme, man könne mit Hilfe von Schwarzem Tee und Grünem Tee eine Verhütung von Prostatakrebs erzielen.
Da die Forschung hierzu noch nicht weit voran geschritten ist, kann jedoch noch keine Empfehlung zu Anwendung und Dosierung gegeben werden.
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Informationen zum Artikel:
- Geschrieben am Donnerstag, den 27. September 2007
- Kategorie: Tee und Gesundheit
- Tags: Catechin, Epigallocatechingallat, Genuss, grüner Tee, Inhaltsstoffe, Krebs, Polyphenol, schwarzer Tee, Tee, Teegenuss, Teesorte
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