Teeanbaugebiet Ceylon
Als einer der größten Teeexporteure spielt Qualität beim Teeanbau eine vordergründige Rolle. Die ertragreichsten Plantagen sind im Süden der Insel vorzufinden. Grund hierfür sind die hervorragenden klimatischen Bedingungen. Im Norden herrscht ein sehr trockenes tropisches Klima, so dass die erforderliche Feuchtigkeit für einen Qualitativen Tee fehlt.
In den Gebirgsketten wird ebenfalls Teeanbau praktiziert. Allerdings handelt es sich hierbei nur um kleine Plantagen, die vielmehr den einheimischen Markt befrieden. Die Qualität lässt hier zu wünschen übrig.
Der Tee aus dem Süden der Insel hingegen wird als High Growns bezeichnet. Wichtige Regionen sind dabei der Uva-District, der Nuwara Eliya-District sowie der Dimbula-District.
Die erste Ernte des Jahres wird in Nuwara Eliya durchgeführt. In der Zeit von Januar bis Februar werden die Blätter gepflückt. Dieser Tee versprüht ein leichtes und frisches Bukett und hat eine helle Farbe.
Auch in Dimbula wird von Januar bis Februar geerntet. Typische Sorten wie Pettiagalla oder Kenilworth sind hier heimisch. Der Tee aus dieser Region hat ein sehr kräftiges Bukett und ist im Vergleich zum Tee aus Nuwara Eliya sehr körperreich.
Die letzte Ernteperiode findet in Uva statt. Von Juni bis September werden hier die wohl aromatischsten Tees Ceylons geerntet. Weich im Abgang mit einem Bukett aus Zitronen wird der Tee diese Region vor allem für den Export verwendet.
Die bekömmlichen und aromatischen Tees haben wir dem Schotten James Taylor zu verdanken. Als dieser im Jahr 1870 auf die Insel kam, versuchte er Tee anzubauen. Ursprünglich in China kultiviert, trugen die optimalen klimatischen Bedingungen im Süden zu einem schnellen Wachstum der Pflanzen bei.
Ceylon Tee wird oft mit den Vermerken „High Grown“ und „Low Grown“ versehen. Für den Käufer gibt dies Aufschluss über die Qualität. Die „Low Grown“ Tees haben eine eher mindere Qualität und werden verstärkt als Verschnitte für Teemischungen genutzt.
Die gute Qualität wird erzeugt, da die erste Ernte erst beginnt, wenn die Teepflanze bereits 4 Jahre lang wachsen und gedeihen konnte.
Die Arbeitsgänge der Weiterverarbeitung können von Neugierigen und Besuchern in der Glenloch Teefabrik besichtigt werden. Im ersten Schritt wird er der Tee zum Trocken breitflächig ausgelegt. Riesige Ventilatoren stehen inmitten der Fabrik, umso den Trocknungsvorgang zu unterstützen. Anschließend werden die Blätter zerkleinert, um dann zum Fermentieren ausgebreitet werden zu können. Zu guter Letzt folgt die Röstung.
Der Teeanbau bestimmt die Wirtschaft Ceylons. Immerhin sind rund 7 Millionen Einwohner auf den Teeplantagen tätig.
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Informationen zum Artikel:
- Geschrieben am Donnerstag, den 20. September 2007
- Kategorie: Tee-Anbaugebiete
- Tags: Ceylon Tee, Fermentation, Tee, Teeanbaugebiet, Teemischungen, Teepflanze
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Am 12. Dezember 2007 um 12:36 Uhr
Nuwara Eliya eines der besten Teeanbaugebiete in Ceylon. Weiterführende Informatonen finden Sie auf globaltravel.tk